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Public Viewing

Public Viewing published on

Spätestens seit der Fußball WM 2006 ist Public Viewing bei Sportveranstaltungen auf dem Vormarsch. Der englische Begriff beschreibt die Liveübertragung von Sporthighlights oder anderen Events auf Großbildwänden im öffentlichen Raum. Dies ist meist kostenlos, Umsatz wird durch Getränke- oder Essensverkauf vor Ort erzielt. Das Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art ist in Deutschland vor allem seit der Fußball WM 2006, die im eigenen Land stattfand, bekannt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Wer unterwegs die aktuelle Bundesliga oder andere Sportveranstaltungen live verfolgen möchte, kann beispielsweise per Smartphone auch ohne Kabel am Ball bleiben. Verschiedene Internet Anbieter Tarife ermöglichen beispielsweise das kostengünstige Verfolgen von Live-Streamings im Internet. Wer daheim auf den Fernseher verzichten möchte, oder während der Übertragung im Büro sitzt, kann per PC und einem Kabel DSL Anbieter dank dem WWW auf dem neusten Stand bleiben.

Wer nicht über einen günstigen Kabel DSL Anbieter und per Internet das Sportgeschehen verfolgen möchte, sei es, weil die Internet Anbieter Tarife zu vielfältig sind, ist z.B. bei einem Public Viewing gut aufgehoben. Geselligkeit und das Gemeinschaftserlebnis stehen im Vordergrund. Immer mehr Biergärten bieten vor allem in den warmen Monaten ihren Gästen das Live-Erlebnis.

Für Sozialwissenschaftler und Psychologen ist die neue Form des Freiluft-Fernsehens besonders interessant. Was man früher in einem Fußballstadium erlebte, die ganze Fülle der emotionalen Hochs und Tiefs bei einem Sportereignis, erlebt man nun gemeinsam mit Fremden. Der besondere Reiz für die Zuschauer liegt darin, Siege und Niederlagen im Kollektiv zu erfahren. Trauer und Freude liegen nah beieinander und so kann es vorkommen, dass man lachend oder weinend, je nach Spielverlauf, völlig fremde Menschen umarmt. Möglich ist dies erst durch technische Innovationen. Großbildwände oder Plasmafernseher gab es vor einigen Jahren noch nicht, oder zumindest nicht zu erschwinglichen Preisen. Wer das Gemeinschaftserlebnis mit einem Biergartenbesuch verbinden möchte, ist mit Public Viewing gut bedient. Am meisten Spaß macht Sport aber immer noch, wenn man ihn selber macht.