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Geschichte Klettern

Geschichte Klettern published on

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie der Mensch zum Klettern gekommen ist? Gehören Sie auch zu denjenigen, die ihre eigene kleine Kletterwand zuhause haben und analysieren Sie jede Kante, inwieweit sie zum klettern geeignet ist? Das Klettern gehört zu der Geschichte des Menschen und begleitet uns seit jeher.

Sehr wahrscheinlich ist es, dass unsere Urvorfahren das Klettern auf Bäumen erlernten und später vor allem dann einsetzten, wenn es darum ging, Hindernisse wie Berge zu überwinden. Wann der erste Mensch auf einen Baum oder Berg geklettert ist, werden wir dennoch nie erfahren.

Aber einige bekannte Klettererfolge im 19. Jahrhundert sind dokumentiert, so dass die Historik uns zumindest einen kleinen Einblick in die Geschichte des Kletterns gewährt. Im Jahre 1864 machte sich eine Gruppe Kletterbegeisterter ins Elbsteinsandgebirge auf, um die beeindruckenden Felsgebilde in der sächsischen Schweiz in Deutschland zu erklimmen. Als Grund für ihre Kletterei am Falkenstein nannte die Klettergruppe dabei sportliche Motive.

Natürlich waren diese Sportler nicht die ersten, die einen Berg erkletterten, doch zu jener Zeit war es eher üblich einen Berg bis zum Gipfel zu besteigen, als eine Bergwand hochzuklettern. Schon bald fand diese relativ neue Sportart großen Andrang.

Als Pioniere des Sportkletterns werden dabei oft Otto Erwald Ufer und sein Begleiter Frick genannt, die im Jahre 1874 Mönchstein ohne jegliche Hilfsmittel aber dafür mit äußerster Präzision den Mönchstein erkletterten. Des weiteren ist hier Oscar Schuster zu nennen, der unzählige Berge als erster Mensch überhaupt erkletterte und somit auch mit seiner bekannten Schwierigkeitsskala, die er am Ende des 19. Jahrhunderts einführte, zu den Pionieren der Geschichte des Kletterns gehört.Eine weitere bekannte Persönlichkeit der Geschichte des Kletterns ist Dr. Rudolf Fehrmann. Der Jurist veröffentlichte im Jahre 1908 den ersten Kletterführer, der geeignete Kletterrouten im Elbsteinsandgebirge enthielt und schrieb dann in seinem zweiten Kletterführer im Jahre 1913 zwei Kletterregeln fest, die auch heute noch gelten. Diese besagen, dass ein Kletterer auf jegliche Hilfsmittel verzichtet und auch die Kletterebene nicht verändert werden darf.

Diese zwei Faustregeln fanden dabei Anklang bei vielen Kletterbegeisterten auf dem ganzen Globus, die heutzutage eine nicht unerhebliche Fangemeinde bilden. Wenn Sie jetzt auch Lust bekommen haben, auch mal eine Bergwand zu erklettern, dann ab in den nächsten Kletterverein. Die gibt es in nahezu jeder größeren Stadt und dort helfen Ihnen auch gerne Profis, begleiten Sie bei Ihren Anfängen und Ihre Erfolge können sie zusammen mit anderen Anfängern oder Fortgeschrittenen feiern. Natürlich gibt es auch bestimmte Klettersteige für Kinder.