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Geschichte Boxen

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Die Geschichte des Boxen nimmt schon früh seinen Anfang. Schon vor 7000 Jahren missten die Sumerer in Tempeln Ihre Kräfte anhand von Faustkämpfen, um in Duellen ihre Stärke zu beweisen.

In Ägypten diente später, etwa 3000 Jahre vor Christus, das Kämpfen mit den Fäusten als Unterhaltung der Menschheit. Anders als beim heutigen Boxstil, durfte damals nur der Kopf getroffen werden, der widerrum von einer Hand gestützt wurde und man somit nur eine Hand für den Boxkampf zur Verfügung hatte. Neben der sportlichen Herausforderung, wurde er sogar als Auswahlkriterium, zum Beispiel für einen Platz im Amt, verwendet. Lederriemen um die Hände und Unterarme gewickelt, waren der einzige Schutz der Kämpfer.

Über 2000 Jahre später wurde der Boxsport in Griechenland erstmals bei den olympischen Spielen als Disziplin aufgenommen und ausgetragen. Von Athleten ausgeführt, wurden diese Kämpfe zwar bis zu einer Entscheidung über Sieg oder Niederlage, aber nicht bis zum Tod der Boxer ausgetragen.

Wie auch in der heutigen Zeit, hatten damalige Sportler schon Sponsoren und wurden von den reichen Griechen mit Preisgeldern unterstützt und gefördert. Anders wie in Griechenland ging es bei den Boxkämpfen in Rom sehr wohl um Leben und Tod. Die Gladiatoren hatten dabei so genannte Caestus, Handschuhe mit einer Metalleinlage versehen, im Einsatz. Oft auch mit Dornen versehen, wurde die Wirkung des Schlages und die Verletzung erheblich verstärkt.

In der Geschichte des Boxen kamen erstmals in England Regeln zum Einsatz, die bis heute Bestand haben.

James Figg, ein aus England stammender Fechtmeister und ab 1719 anerkannter Schwergewichtsmeister im Boxsport, stellte die ersten, wenn auch minimalen Regeln der Neuzeit auf. Neben dem Reglement, dass auf am Boden liegende Boxer nicht mehr eingeschlagen werden durfte, wurde zudem der Boxring und das Bandagieren der Hände eingeführt.

Der Boxsport wurde immer mehr als Sportart angesehen und diente nicht mehr lediglich dazu um Menschen zu verletzen oder gar zu töten. 100 Jahre später, wurden dann die Queensberry-Regeln festgelegt, die unter anderem das Tragen von Boxhandschuhen, die Rundenzeit von 3 Minuten und das Auszählen bis Zehn bei Niederschlägen, enthielten und bis zur heutigen Zeit im Boxsport gelten.

Der Kampf zwischen Jack Burke und Andy Bowen dauerte über sieben Stunden und ist bis heute in der Geschichte des Boxen, der längste Boxkampf überhaupt.

Geschichte Karate – der Weg der leeren Hand

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Die Landbevölkerung Okinawas, Japans südlichster Präfektur, entwickelte die Kampfkunst Karate zur Selbstverteidigung. Die waffenlose Technik vereint die chinesischen Einflüsse des Shaolin- Kampfstils mit den japanischen Kriegskünsten der Samurai.

Karate ist eine Verteidigungs- und niemals eine Angriffsstrategie. Der Name Karate erklärt sich dem Japanisch-Kundigen von selbst, Kara steht für leer, te für die Hand. In der weit verbreiteten Verbindung mit der Silbe do wird der philosophische Hintergrund des Kampfstils als Lebensweg beziehungsweise Lebenseinstellung unterstrichen, die Kämpfer gehen den Weg der leeren Hand.

Die Insel Okiwana war im 13. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum, aber auf Grund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedeutung umliegender Inseln auch Schauplatz langanhaltender Aufstände und Unruhen. Diese versuchte König Sho Shin nach der Einigung der Inseln durch ein striktes Waffenverbot zu beenden. So beginnt die Geschichte des Karates.

Die waffenlose Kampfkunst war eine notwendige Alternative, um sich vor den willkürlichen Schwertproben der Samurai oder anderen Angriffen selbst zu schützen. Staatliche Rechtsschutzsysteme waren kaum vorhanden, somit war die Kunst der Selbstverteidigung oft überlebensnotwendig.

Da die Angreifer meist bewaffnet waren, galt die Maxime des überraschenden, raschen Ausweichens und schnellen, tödlichen Zuschlagens. Die ausgereiften Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken sorgten für eine tödliche Wirkung, sodass auch Okinawa-Te verboten und nur mehr vertraulich an ausgesuchte Personen weitergegeben wurde.

Es wurde bis zum 19. Jahrhundert ausschließlich von Meistern an bestimmte Schüler weitergegeben und vor Spionage durch chiffrierte Abläufe der Katas geschützt.

Ende des 19. Jahrhunderts, nach gesellschaftlichem und politischem Umbruch, wurde der besondere gesundheitliche Wert der Kampfsportart erkannt und 1902 sogar als Schulsport in Okinawa eingeführt.

Die weitere politische Entwicklung brachte diese Kunst erst in die USA und später nach Europa, wo in Deutschland die Geschichte des Karates mit der Gründung der erste Dachverband der Karateka 1961 beginnt.

Verschiedene Stilrichtungen entwickeln sich, das im ausgehenden 19. Jahrhundert von Funakoshi Gichin auf Okinawa begründete Shotokan Karate gehört gemeinsam mit dem Goju Ryu Karate und dem Wado Ryu Karate zu den beliebtesten Stilrichtungen. Weltweit üben geschätzt über vier Millionen Karateka diesen Stil aus.

Karate trainiert Geist, Charakter und innere Einstellung, der Könner dieser Kampfkunst denkt nicht ans Gewinnen, aber daran, wie er nicht verliert, denn die Kunst des Karates beginnt und endet mit Respekt, Yame!

Geschichte Judo

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Entwickelt hat sich Judo als Selbstverteidigungs- und Kampsystem schon vor vielen hundert Jahren in Japan. Bereits im 16. Jahrhundert gab es in Japan waffenlose Verteidigungskämpfe, die sich nur geringfügig voneinander unterschieden haben. Eine dieser Kampftechniken war Jiu-Jitsu. Aus dieser Kampftechnik hat sich das heutige Judo entwickelt. Jiu-Jitsu bezeichnete schon damals eine sanfte Kampfkunst, die vor allem aus verschiedenen Würfen, Tritten und Schlagtechniken bestanden hat. Diese Techniken werden auch heute noch im Judo gelehrt und trainiert. Nur selten spielen Würgegriffe, Festhalten oder ein Verdrehen der Gelenke im Judo eine Rolle, obwohl auch dieses erlaubt ist.

Eigentlich beginnt die Geschichte des Judo Ende des 19. Jahrhunderts in Tokio. Damals gründete der junge Gelehrte Jigoro Kano eine Kampfstätte, in der waffenlose Zweikämpfe trainiert wurden. Diese nannte er Kodokan, was soviel wie das Haus zum Erlernen eines Weges, bedeutete. Jigoro Kano lehrte dort die unterschiedlichsten Kampftechniken, aus denen alle tödlich wirkenden Techniken, entfernt wurden. Er konzentrierte sich dabei voll auf das Lehren bestimmter Falltechniken. Angriffe auf die Finger und Gelenke des Gegners wurden aus den damaligen Trainingsprogrammen total gestrichen. Er ermöglichte seinen Schülern erstmalig auch den Kampf von sich aus zu beenden. Das Training fand auf Reismatten statt, um dadurch die Verletzungsgefahr für die Schüler weiter zu senken. Jigoro Kano sah vor allem im Zusammenspiel von Ruhe und Konzentration neue Möglichkeiten. Er sah das Training als Schulung für Körper und Geist des Menschen verbunden mit dem Erhalt überlieferter Traditionen. All diese neuen Kampftechniken fasste Jigoro Kano zum Judo zusammen. In der Geschichte Judo, wird dieser Moment als die Geburtsstunde des Judo bezeichnet.

Im Jahre 1890 wurde Judo als Pflichtfach an den japanischen Schulen eingeführt, was auf Anordnung des damaligen Kaisers geschah. Nun wurde in der Geschichte Judo erstmals zur Erziehung von Schülern eingesetzt. Judo wurde als der sanfte Weg bezeichnet. Die Ausbildung sollte diese Art zu kämpfen und sich zu verteidigen den Schülern für das weitere Leben vermitteln.

Geschichte Krafttraining

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Die Geschichte des heutigen Krafttrainings geht bis auf die Zeit der 60er und 70 Jahre zurück. Zu dieser Zeit prägten vor allem Ausnahmekraftsportler wie zum Beispiel Arnold Schwarzenegger. Die Grundlage für das heutige Training in den Fitnessstudios legte in den 70er Jahren Arthur Jones, er erfand die ersten Nautilus Trainingsmaschinen. Das Trainingssystem zu dieser Zeit war durch eine wesentlich höhere Trainingsintensität und durch weniger Trainingsumfang als das klassische Volumentraining geprägt. Der effektive und schnelle Muskelaufbau stand zu dieser Zeit im Vordergrund und wurde im Laufe der Jahre immer weiter verbessert. Die heutigen Geräte in den Studios basieren im Großen und Ganzen auf den ersten Nautilus Trainingsmaschinen, ermöglichen aber im Vergleich zur Vergangenheit ein weitaus einfacheres und effektives Training.

Mike Mentzer entwickelte das Trainingssystem zwischen dem Ende der 70er und dem Anfang der 80er Jahre konsequent weiter und verbesserte es. Das Heavy Duty Training war für ihn das einige effektive Trainingssystem, dieses gilt auch in der heutigen Zeit noch als Basis für den Muskelaufbau. Während in der Vergangenheit vor allem die Trainingsmethoden im Vordergrundstanden, ist in der heutigen Zeit auch die richtige Ernährung von einer sehr wichtigen Bedeutung. Die heutigen Trainingsmethoden basieren um dem damaligen HIT (High Intensity Training ) Training und wurden konsequent modernisiert und verbessert. Die Grundzüge sind aber bis heute noch vorhanden geblieben.

Durch Forschung und Entwicklungen stellte sich heraus, dass der menschliche Körper von speziellen Stoffen profitiert und somit in der Lage ist schneller und besser Muskelzellen aufzubauen. Eiweiß und Aminosäuren stellten sich als die geeignetsten Nährstoffe in Kombination mit dem Muskelaufbau heraus und wurden in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit sehr viel beworben.

Das Krafttraining in der heutigen Zeit wird nicht nur mit modernen Geräten, sondern auch in der Regel mit den passenden Nährstoffen durchgeführt. Eiweiß und Aminosäuren spielen beim Muskelaufbau eine sehr wichtige Rolle und werden vor oder nach dem eigentlichen Training eingenommen. Die Nährstoffe unterstützen den Körper in der Ruhephase beim Aufbau der Muskeln und führen in der Regel zu schnelleren Erfolgen beim Krafttraining. Eiweiß und Aminosäuren werden im Handel in zahlreichen Mitteln und Produkten angeboten. Die Mittel können in den meisten Studios direkt vor Ort erworben werden.