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Frauenfußball: Von einer Randerscheinung zum Weltmeistertitel

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Der Frauenfußball hatte es geschichtlich gesehen nicht leicht. 1955 wurde das Fußballspielen von Frauen in DFB-Vereinen sogar verboten. Begründung? Der Sport sei nicht für Frauen gemacht, die Anmut würde verloren gehen. Da hatte sich der DFB vom WM-Sieg der Männer 1954 anscheinend nichts mehr von der weiblichen Garde erwartet. Es gab bis zur Aufhebung des Verbots 1970 immerhin mehrere inoffizielle Länderspiele. Bevor sich die immer größer werdende Schar an Fußballfrauen vom DFB abspaltete, also lieber das Verbot aufheben.

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Fußball die populärste Sportart der Welt

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Die Geschichte des Fußballs wird von Wissenschaftlern bis ins Jahr 300 vor Christus zurück datiert. Damals im Rahmen einer militärähnlichen Ausbildung wurde eine Art des Fußballsports praktiziert, bei dem eine Lederkugel mit leichtem Material, wie zum Beispiel mit Federn oder Tierhaaren gefüllt, in ein Netz befördert werden musste.

Dieses Fußballspiel erreichte in China schnell großes Interesse und zählte bald zu dem Unterhaltungsprogramm schlechthin. Es wurden die ersten Regeln festgelegt und auch ein, mit Luft befüllter, Ball verwendet.

In Japan etablierte sich später ein ähnliches Spiel, bei dem der Ball solange wie möglich in der Luft gehalten werden musste. Dabei durfte man nur seine Beine zum Einsatz bringen.

Eine recht unsportliche Form in der Geschichte des Fußball findet man in Griechenland und in Rom, wo die sogenannte Ballschlacht als körperliche Ertüchtigung für militärische Einsätze trainiert wurde. Diese Art des Fußballs glich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit, aufgrund des Körpereinsatzes, mehr dem heute allseits bekannten Rugby oder American Football.

Der Fußballsport verbreitete sich weiter bis nach Italien und England, wo sich erstmals in der Mitte des 19 Jahrhunderts Rugby und Fußball deutlich voneinander unterschieden. Es wurde der erste Fußballverband gegründet und reine Fußballregeln festgelegt.

Während Wales, Irland, Schottland, Dänemark und die Niederlande direkt nachzogen, gründete Deutschland erst im Jahre 1890 seinen ersten Fußballverband. Obwohl schon 1874 das Fußballspiel in Deutschland eingeführt wurde, musste diese Sportart viel länger, als in England um seine Anerkennung kämpfen.

Nach der ersten Weltmeisterschaft in Uruguay wurde der Fußball, auch aufgrund der Medien, auf der ganzen Welt immer beliebter und bekam immer höheres Ansehen im sportlichen Bereich.

In der weiteren Entwicklung in der Geschichte des Fußball, entstand 1904 ein Weltfußballverband, besser bekannt als FIFA, die auch heute noch Fußballregeln aufstellt und Spiele zwischen einzelnen Ländern organisiert.

Die UEFA, der europäische Fußballverband wurde 1954 in der Schweiz gegründet und ist verantwortlich für die Organisation der Europameisterschaften und UEFA Champions League Spiele. Heute sind im Weltfußballverband FIFA 208 Mitgliederländer vertreten. Das sind mehr Länder als die Vereinten Nationen zu verzeichnen haben.

Das Fußballfieber hat sich von damals bis heute auf der ganzen Welt verteilt. Überall sieht man Väter mit Ihren Kindern, Freunde, Kumpels und natürlich auch Frauen Fußball spielen – egal ob im heimischen Garten, geschützt durch den Gartenzaun gekickt wird, auf dem Bolzplatz, auf einem Acker oder im Stadion – die Faszination Fußball bleibt die gleiche.

Die Geschichte des Basketsballs

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Basketball

Die Sportart Basketball kann bis ins Jahr 1891 zurückverfolgt werden, als James Naismith vom Direktor des YMCA in Springfield im US-Staat Massachusetts beauftragt wurde ein Hallenspiel für die dortigen Studenten zu entwickeln. Beim American Football spielen war es in der Halle immer wieder zu schweren Verletzungen gekommen, das neue Spiel sollte deshalb mit möglichst wenig Körperkontakten auskommen. Der Legende nach verfasste Naismith damals in gut einer Stunde 13 Regeln und setzte damit den Grundstein für die Geschichte des Basketballs.

Basketball setzte sich in den kommenden Jahren schnell an den amerikanischen Colleges durch, auch die ersten Basketballspiele für Frauen, mit geändertem Regelwerk, wurden kurz darauf ausgetragen. Bis die Sportart den Sprung über den großen Teich schaffte, dauerte es allerdings gut zehn Jahre. 1902 wurden Naismith Regeln erstmals auch ins Deutsche übersetzt. In der damaligen Sowjetunion setzte sich das Spiel ab der 1920er Jahre durch, wo in den folgenden Jahrzehnten eine große Basketballbegeisterung herrschte.

Internationaler Durchbruch dank Olympia
Als großen Durchbruch in der Geschichte des Basketballs lässt sich wohl das Jahr 1930 markieren. Damals beschloss das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Sportart olympisch zu machen. Bei den Sommerspielen 1936 in Berlin wurde zum ersten Mal offiziell Basketball gespielt, den Sieg holte sich das US-Team gegen Kanada.

Am 6. Juni 1946 wurde die Basketball Association of America (BAA) gegründet, aus ihr ging 1949 die heute noch existierende National Basketball League (NBL) hervor. Mit dieser Profiliga wurde der Basketball endgültig zur Erfolgsgeschichte. Die NBL unterteilt sich in Western und die Eastern Conference, die wiederum noch einmal in drei Divisions aufgeteilt ist. Trotz des Namensbestandteils „National“ ist mit den Toronto Raptors auch ein kanadisches Team dabei.

Im Jahr 1949 gründete sich der Deutsche Basketball Bund (DBB), der erste deutsche Meister im Basketball wurde aber bereits im Jahr 1939 ermittelt. Mit der Gründung der Basketball Bundesliga im Jahr 1966 bekam auch Deutschland seine Profiliga. In ihr spielen heute 18 Teams den Meister unter sich aus.

Professionelle Spieler können seit dem auch in Deutschland sehr viel Geld verdienen. Nicht zu vergleichem Mit Amerika, trotzdem lässt sich sehr gut davon Leben. Auf grund des Verdienstes und der Grundvoraussetzung der körperlichen Fitness und Gesundheit kommt es häufig zu weinem Wechsel der Krankenversicherung. Der Körper ist bei den Profis schließlich ihr Kapital.

 

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Die Geschichte des Handballs

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Ballspielarten in der Antike
Die Geschichte der Ballspielarten hat eine über 2500 jährige Tradition. Bereits in der Antike gab es Vorläufer der heute gängigen Ballsportarten. Eine der ersten überlieferten Ballspiele war das von den alten Griechen praktizierte „Urania“, ein handballähnliches Spiel, das bereits der bekannte griechische Autor Homer in seiner „Odyssee“ beschrieb. Die Geschichte des Handball lässt sich auch in die Zeiten des alten Roms zurückverfolgen, in dem das „Harpaston“ gespielt wurde, welches Elemente des Handballs und des Rugbys vereinte. Auch das „Harpaston“ entstammte vermutlich aus dem alten Griechenland

Die Entstehung des modernen Handballs
Der 29. Oktober 1917 gilt als das wichtigste Datum in der Geschichte des Handballs der Neuzeit. Max Heiser, Turmwart in Berlin, definierte erstmals ein festes Regelwerk für das Torballspiel, das er später in Handball umbenannte.

Ursprünglich betrachtete er Handball als ein Mädchenspiel, da es als weniger körperbetont galt als typische Jungenspiele, wie zum Beispiel Fußball. So entstand Handball zunächst aus einem Mangel an Gruppenspielangebote für Mädchen heraus. Auch ihnen wollte Heiser unter Berücksichtigung ihrer schwächeren Konstitution die Möglichkeit geben, sich auszutoben. Die Geschichte des Handball erlebte jedoch sehr schnell einen Aufschwung und eroberte auch die Männerwelt. Durch eine Anpassung der Spielregeln durch Carl Schelenz an die Ansprüche von Jungen und Männer wurde es schnell zu einem beliebten Spiel für beide Geschlechter. Schelenz verkleinerte den Ball und erlaubte Zweikämpfe, was dem Spiel mehr Dynamik verlieh.

Handball als internationale Sportart
Das Handballspiel erlebte eine Internationalisierung, als der Sport auch in Österreich populär wurde und im Jahr 1925 das erste Handball Länderspiel zwischen Österreich und Deutschland in Halle stattfand, welches die Österreicher gewannen. 1928 kam es zur Gründung des internationalen Handballverbandes IHAF. Die von 11 Ländern gegründete IHAF war ein Meilenstein in der Geschichte des Handball, der von nun an eine international anerkannte Sportart wurde. 1936 wurde Handball erstmals bei Olympia in Berlin zugelassen. Nach dem 2. Weltkrieg kam es als Nachfolger der IHAF zur Gründung der International Handball Federation. Olympisch wurde Handball erst wieder 1972 in München. Bis heute werden regelmäßig Handball Welt- und Europameisterschaften ausgetragen. Außerhalb Europas ist Hanball vor allem in Nordafrika, Südamerika, Asien und in einigen arabischen Ländern beliebt.

Die Geschichte des Golfes

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Die Geschichte des Golfes
Woher der Golfsport kommt, wie wir ihn heute kennen, ist noch etwas umstritten. Schotten seien angeblich die Erfinder dieses Sportes im 14. und 15. Jahrhundert, andere Gerüchte besagen jedoch, es käme aus Kontinentaleuropa. Auch in Rom, Ägypten, Japan und China finden sich Hinweise auf die beliebte Sportart. Ab wann es genau die Sportart Golf gibt, ist nicht auf ein bestimmtes Datum zurückzuführen. Als wesentlichen Unterschied zu heute wird genannt, dass früher Golf zwar praktiziert worden ist, jedoch soll es keine Löcher gegeben haben. Eine professionelle Ausrüstung stand damals auch noch nicht zur Verfügung. Bälle wurden durch Kieselsteine ersetzt und der Schläger wurde mit einem einfachen Stock gehandhabt.

Die erste Ausrüstung der Golfer
Sie entstanden in Handarbeit. Dabei wurden zwei sehr harte Holzarten verwendet: Persimmon und Hickory. „Guttys“, Golfbälle aus kautschukähnlichem Gutta-Percha wurden fast 100 Jahre gebraucht und verwendet. Erst 1848 wurden die ersten Schläger aus Metall hergestellt. Somit waren die Holzschläger endlich verdrängt.

Das 16. Jahrhundert
Hier passiert es. Golf wird in England immer beliebter. Der Sport verbreitet sich über ganz Großbritannien und ist gar nicht mehr wegzudenken. Maria Stuart führt die beliebte Sportart nun auch in Frankreich an, sie selbst probiert sich auch daran.

Das 18. Jahrhundert
„Royal Burgess Golf Society“ hieß 1735 der erste Golfclub, der derzeit eröffnet wurde. Nun beginnt auch der Export von Golfschlägern nach Amerika im Jahr 1734.

Das erste Golftunier
Im Prestwick Golfclub in Glasgow fand das erste professionelle Golftunier nun statt. Zu der Zeit waren es die ersten British Open.

Das 20. Jahrhundert
Der Golf geht ins Olympische über. 1900 und 1902 ist Golf als olympische Sportart anerkannt. 1963 werden der Gummigriff, der vorher aus Leder bestand und der Graphitschaft publik gemacht. Doch im 20. Jahrhundert passiert noch mehr: Alan Shepard hat bislang die beiden einzigen Golfschläge auf dem Mond im Jahr 1971 durchgeführt.

Bis heute ist Golf eine sehr beliebte Sportart und findet immer mehr Interessenten. Probieren Sie sich auch einmal, denn Golf ist und bleibt eine Kultsportart. Neben dem eigentlichen Spielen dient Golf natürlich auch der Kommunukation und dem Netzwerken. Wieso nicht einfach mal mit einem Geschäftspartner auf den Golfplatz ein paar Bälle schlegen gehen. In angenehmer Atmosphäre ungezwungene Gespräche führen und beispielsweise anschließend auf gemütlichen Gartenmöbeln bei einem leckeren Glas Wein die geschäftlichen Details diskutieren.

Geschichte Volleyball

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Volleyball ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt. Die heute praktizierten Spielformen reichen von der klassischen Hallenvariante bis hin zum professionellen Beachvolleyball unter freiem Himmel.

Entwicklung der modernen Spielform von Volleyball
Ein Blick in die Geschichte des Volleyball verrät, dass der Sport in seiner heutigen Form nicht explizit erfunden wurde, sondern vielmehr ein evolutionäres Ergebnis aus anderen Sportarten darstellt. Die früheste bekannte Form mit Elemten des heutigen Volleyballs ist Trigon, ein Sport der im alten Rom betrieben wurde. Hierbei musste ein ein Ball im Dreieck geschlagen werden.

Ein Meilenstein in der Geschichte des Volleyballs bildet das Jahr 1895, welches als die Geburtsstunde der modernen Spielform gilt. In diesem Jahr erfand der Sportlehrer William G. Morgan das Spiel Mintonette, welches er ein Jahr später am Springfielder YMCA College, dem Entwicklungsort von Basketball, erstmals spielen ließ. Morgans Intention bestand darin, eine Sportart zu schaffen, die zwar Bewegungsintensiv und auf den direkten Wettkampf gegen ein anderes Team ausgerichtet ist, jedoch auf Körperkontakt wie beim Fußball oder Rugby komplett verzichtet und so eine direkte Aggressionsentwicklung gegen den Gegner vermeidet, was einhergeht mit einer Minimierung des Verletzungrisikos. Wenig später wurde sein Spiel in Volleyball umbenannt.

Entstehung des Regelwerks bis zur heutigen Zeit
Im Jahr 1896 war das Regelwerk des Spiels noch wesentllich offener als heute. Die Anzahl der Mitspieler war nicht vorgegeben und der Ball durfte bis ca. einen halben Meter vor dem Netz gedribbelt werden. Im Laufe der Jahre und der zunehmenden weltweiten Verbreitung der Sportart Volleyball kam es zu einer modifizierung der Regeln um einen einheitlichen Standard zu gewährleisten. So wurden einheitliche Maße für Spielfeld und Netze sowie die Anzahl der Spieler pro Team festgelegt. Ferner wurde das Spiel dahingehend modifieziert, dass es an schnelligkeit und Intensität gewann. So etwa durch die Einführung des Dribbelverbotes (1900) und die Begrenzung der Ballberührungen auf drei (1922). Im Jahr 1923 wurde die Satzzählweise eingeführt, welche bis heute Bestand hat.

Volleyball als Massensport
Die Gründung des Weltverbandes 1947 ermöglichte globale Wettstreite wie die ersten Weltmeisterschaften 1949 (Männer) und 1952 (Damen). Die Geschichte des Volleyballs erreichte ihren Höhepunkt 1964. Seit diesem Jahr ist die Sportart fester Bestandteil des olympischen Programms.